-------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Vom Bauen ohne Barrieren
Zum Vortrag "Barrierefreies Bauen für alle" luden Land Steiermark,
Stadtgemeinde und Lebenshilfe Fürstenfeld. Robert Jansche von der Fachabteilung
Bautechnik und Gestaltung des Landes informierte über die aktuellen
Standards bei Umbauarbeiten und Neubauten von öffentlichen Einrichtungen. Wie
etwa Rampen und Behinderten-WC ausgeführt sein sollten, konnten die Teilnehmer
mit Rollstuhl-Tests selbst erfahren. Dabei wurde auch offensichtlich, wie mühsam
Barrieren im Alltag für Behinderte zu bewältigen sind. Der Geschäftsführer der
Behinderten-Selbsthilfegruppe Hartberg, Leo Pürrer (selbst Rollstuhlfahrer) und
Experte im Fachbereich "Barrierefreies Bauen" erklärte die Grundlagen
barrierefreien Bauens. Die vorgeschriebenen Richtlinien seien nicht nur für
Rollstuhlfahrer notwendig, betonte Pürrer: "Es gibt immer mehr ältere
Menschen und daher ist es unvorstellbar, solche Maßnahmen nicht zu beachten
und umzusetzen." In den Bereichen Tourismus und Gastronomie erweisen sich diese
Standards als zukunftsträchtige Investitionen. Fürstenfelds Bürgermeister
Werner Gutzwar verwiese auf die zahlreichen Maßnahmen des Stadtbauamtes im
Hinblick auf Barrierefreiheit und behindertengerechtes Bauen. "Nicht nur
die Richtlinien sind einzuhalten. Wir bemühen uns auch intensiv, bestehende
Hürden wie Gehsteigkanten nach und nach zurückzubauen. Insgesamt ist jede
neue Maßnahme ein Beitrag zur hohen Lebensqualität in unserer Stadt!" Als
"großartiges Vorzeigeobjekt" erwähnte der Bürgermeister die Appartementanlage
"VISaVIS" der Lebenshilfe Fürstenfeld, wo auch die Expertenrunde zum Thema
"Barrierefreies Bauen" tagte. Aus: Kleine Zeitung, Dienstag 11. Mai
2010
....
Barrierefreies Bauen stand im Mittelpunkt eines Vortrages im
VISaVIS
Nicht-Rollstuhlfahrer im Rollstuhl - eine neue
Erfahrung.
-------------------------------------------------------------------------------------------------------------
